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Stellungnahme zum Artikel von Herrn Wilhelm Schlieker "Beirat wittert Manipulation" nebst Kommentar im Wiesbadener Tagblatt vom 19.03.2004.

Der alle Mitglieder des Bürgerbeirates pauschal beleidigende und in einem sehr unhöflichem Tonfall gehaltene Tagblatt-Kommentar von Herrn Schlieker im WT vom 19.03.04, enthält zahlreiche Unwahrheiten und Unterstellungen, die nicht kommentarlos hingenommen werden können.

So heißt es im Artikel: „Das Rumpf-Modell, das von Poser ... nun durch Abzug der Stimmen für das Bertram-Modell auf den ersten Platz der Umfrage hob ...” und im Kommentar: „So landet dann - wen würde es noch wundern - von Posers Brunnen-Lieblingskind ganz vorn”.

Der Bürgerbeirat besteht zur Zeit aus sieben Personen. Zur Erinnerung seien die Mitglieder des Bürgerbeirates der Landeshauptstadt Wiesbaden hier noch einmal genannt: Hans Henn, Monika Homberg, Rudolf Jochem, Michael von Poser, Thorsten Reiß, Ralph Schüler und Dieter Schuster.
Um es nocheinmal ganz deutlich zu sagen: Der Bürgerbeirat favorisiert keinen der vorgestellten Entwürfe, auch nicht den von Herrn Rumpf. Dieses Votum fiel einstimmig. Auch Herr von Poser, als Sprecher dieses Gremiums, bezeichnete diesen Entwurf als nicht überzeugend.

Weiter schreibt Herr Schlieker: „Eins hat der Beirat überdies vergessen zu erwähnen: Wie viele Teilnehmer konnte Michael von Poser zur Stimmabgabe für den Fastnachtsbrunnen motivieren?”
Ungeheuerlich und eine infame Unterstellung ist dieser Vorwurf der Stimmenbeeinflußung angeblich zu Gunsten des Rumpf’schen Entwurfes durch den Bürgerbeirat. Kein Mitglied des Bürgerbeirates hat überhaupt an der Umfrage (157 abgegebene Stimmen) teilgenommen und hat es auch nicht notwendig irgend jemand zu beeinflußen. Dieser Vorwurf ist absurd.

Von einem ernsthaften Journalisten kann man erwarten, daß er sich der Mühe der Recherche unterzieht und sich genau informiert, bevor er derartige Schlußfolgerungen in einer so renommierten Tageszeitung wie dem Wiesbadener Tagblatt und sei es „nur” im Kommentar zieht. Anstatt nun zu überprüfen, inwieweit eine Beeinflussung der Umfrageergebnisse durch das Kulturamt tatsächlich versucht wurde, und ob der Auschluß der fraglichen Stimmen nicht vielleicht doch gerechtfertigt war, verdreht Herr Schlieker den Sachverhalt, wirft dem Bürgerbeirat eine „ungeheuerliche Jonglage mit den Umfragezahlen” vor und spricht von „Zahlen-Willkür”.
Unabhängig davon ob die fraglichen Stimmen nun Berücksichtigung finden oder nicht, ist es bedauerlich, daß sich nur so wenige der 270.000 Wiesbadener insgesamt an der Umfrage beteiligt haben.

Thorsten Reiß

Diese Stellungnahme wurde leider nur in stark gekürzter Fassung im Wiesbadener Tagblatt veröffentlicht.

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