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Nerotal, Kiosk am Kriegerdenkmal

Am 22.04.2004 war im Wiesbadener Kurier in dem Artikel von Nicola Brauch (Hoffnung auf einen "Platz an der Sonne" - Betreiber des Kiosks am Kriegerdenkmal kämpft weiterhin um seine Außenbewirtschaftung) zu lesen, daß der jetzige Kioskbetonbau um drei Meter verbreitert werden sollte, "um in dem Anbau eine Damen- und eine Herrentoilette unterzubringen." Weiter hieß es: "Die nahe gelegene öffentliche Toilettenanlage am Parkeingang ist verwüstet und unbenutzbar, soll deshalb demnächst abgerissen werden."

In der am selben Abend stattfindenden 36. Sitzung des Bürgerbeirates wurde dieses Thema angesprochen und im Beisein von Vertretern des Stadtplanungsdezernates folgende Beschlüsse gefaßt:

Der Bürgerbeirat begrüßt die Idee, an dieser Stelle ein Café mit Außenbewirtschaftung zu betreiben. Entgegen der Aussagen des Kurierartikels vom 22.04.2004 sind die Pläne des Kioskbetreibers dem Bürgerbeirat nicht bekannt. Der Bürgerbeirat bittet um Vorlage der Pläne des Kioskbetreibers, ebenso die Pläne der Stadt für die Neugestaltung des Platzes.

Die Initiative des Kiosk-Inhabers sollte unterstützt werden.

Auf jeden Fall sollte es im Nerotal eine öffentliche Toilette für die Ausflügler geben - bevorzugt am Eingang zum Nerotal.

Der Bürgerbeirat regt an, kurzfristig und unabhängig von einer Entscheidung über den Ausbau des Kiosks bzw. des Platzes das alte WC hinter dem Kriegerdenkmal wieder in Stand zu setzen.

Im Wiesbadener Kurier vom 15.05.2004 war dann in dem Artikel von Nicola Brauch (Toiletten-Häuschen ist reparabel - Hoffnung für die Außenbewirtschaftung am Kriegerdenkmal wächst) zu lesen, daß das Stadtplanungsdezernat Tief- und Hochbauamt sowie das Ordnungsamt zu einem Ortstermin geladen hatte. "Die Toiletten seien nicht zerstört, müssten jedoch gereinigt, repariert und gestrichen werden. Auch äußerlich seien ein paar Reparaturen nötig, doch das wäre in einem überschaubaren Rahmen zu erledigen. ... Allerdings sei die Toilette dann nicht öffentlich zugänglich, der Kioskbetreiber sei jedoch im Besitz des Schlüssels und könne sie für seine Gäste nutzen."

Leider finden sich in dem Artikel keinerlei Hinweise auf die Anregungen des Bürgerbeirates, die hier offensichtlich zu 100 Prozent umgesetzt wurden.

 

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