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Der Bürgerbeirat appelliert

Konversion brachliegender Flächen

Der hohe Anteil der im 19. Jh. geschaffenen Grün- und Parkflächen mit Wasserflächen und Wasserläufen prägt noch heute das Stadtbild Wiesbadens. Wo ist dieser Anspruch in den nach dem 2. Weltkrieg neu geschaffenen Quartieren (z. B. Klarenthal, Europaviertel u.a.) zu finden? Die Forderung hieraus lautet:

Die Konversion bisheriger Militär-, Industrie- und Bahnflächen ist eine städtebauliche Chance. Sie sollte nach einer umfassenden städtebaulichen Begleitplanung erfolgen, die sich der gewollten Stadtentwicklung und nicht dem kurzfristigen, größtmöglichen wirtschaftlichen Nutzen einer Baureifmachung verpflichtet fühlt.
Das Europaviertel hat seine Chance hierzu fast schon verpaßt. Das Quartier ist viel zu stark verdichtet und könnte auch in jeder anderen Stadt stehen.

Das Güterbahnhofsgelände (West) bietet neue Entwicklungschancen. Die Aufstellung eines qualifizierten Bebauungsplans mit Festlegung von Park- und Grünflächen, der Baudichte und der Fluchtlinien ist erforderlich. Eine Mischung von neuen innerstädtischen auch größeren Villengrundstücken, Parkanlagen, Eigentums- und Mietwohnungen, familien- und kindgerecht, für kleinere und größere Geldbeutel, Gastronomie und individuellen Einkaufsgelegenheiten rund um eine Parkanlage mit Wasserlauf, das ist der Anspruch Wiesbadens, der auch in der Neugestaltung zum Ausdruck kommen sollte. Keine Blockbebauung sondern eine aufgelockerte, um einen Park orientierte Bebauung ist der Ansatz.

In städtischem Besitz befindliche Grünflächen in seit langem bebautem Gebiet sollten auch in schlechten wirtschaftlichen Zeiten nicht zur Bebauung durch Privatinvestoren freigegeben werden, sondern weiterhin dem Gemeinwohl dienen.

 

Entwurf Güterbahnhof West, D. Schuster

 

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